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Prinzessin Therese Charlotte Marianne Auguste von Bayern (1850 – 1925) war die einzige Tochter des Prinzregenten Luitpold von Bayern und seiner Ehefrau Auguste Ferdinande von Österreich.

Sie war Zoologin, Botanikerin und Reiseschriftstellerin. Ihr Wissen in den gerade anwachsenden Natur- und Sozialwissenschaften erwarb sie sich im Selbststudium, da Mädchen und Frauen damals weder an Gymnasien noch an Universitäten zugelassen waren.

Sie war sozial und karitativ engagiert und setzte sich besonders für die Mädchen- und Frauenbildung ein.

1892 wurde Therese von Bayern zum Ehrenmitglied der Geographischen Gesellschaft München sowie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt. 1897 erhielt sie – für Autodidakten generell und eine Frau zu dieser Zeit eine Seltenheit – von der Philosophischen Fakultät der Universität München die Ehrendoktorwürde.

Die Qualität der Sammlungen der Zoologischen Staatssammlung und des Museums Fünf Kontinente ist entscheidend auf sie zurückzuführen.

Ihre Büste steht in der Ruhmeshalle auf der Theresienhöhe in München.

LiteraturBearbeiten

  • Hadumod Bußmann: Die Prinzessin und ihr »Kavalier«. Therese von Bayern und Maximilian Freiherr von Speidel auf Brasilien-Expedition im Jahr 1888. Allitera Verlag, München, 2013. ISBN 978-3-86906-185-6
  • Hadumod Bußmann: Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet: Die ungewöhnliche Geschichte der Therese Prinzessin von Bayern 1850 - 1925.2013, ISBN 3406613535.
  • Geschichtswerkstatt Neuhausen: Heft 37, 2016/17

Siehe auchBearbeiten


Nicht verwechseln mit Königin Therese | Königin Therese Charlotte Luise Friederike Amalie von Sachsen-Hildburghausen (1792 — 1854), Ehefrau von König Ludwig I.

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